Der CDU-Politiker hatte sich kürzlich dafür ausgesprochen, nach rechtsextremistischen und sexistischen Vorfällen bei den Fallschirmjägern in Zweibrücken eine Untersuchung zu Sexismus in der Bundeswehr nun anzufertigen und zu veröffentlichen. Über eine solche sogenannte Dunkelfeldstudie wird seit mehr als einem Jahr diskutiert. Außerdem hatte Otte eine rasche und konsequente Umsetzung des neuen Wehrdienstes angemahnt.
Der Wehrbeauftragte unterstützt den Bundestag einerseits bei der Ausübung der parlamentarischen Kontrolle der Streitkräfte. Andererseits gilt er als Anwalt der Soldaten, die sich jederzeit an ihn wenden können. Dazu kann der Wehrbeauftragte jederzeit unangemeldete Besuche bei der Truppe unternehmen.
Der im vergangenen Jahr vorgestellte Bericht von Ottes Vorgängerin Högl, SPD, hatte den Fokus unter anderem auf den Personalmangel bei der Bundeswehr gelegt.
Diese Nachricht wurde am 03.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
