Dlf 21.01.2026
10:22 Uhr

Bund, Länder, Gemeinden - Deutsche Staatsschulden steigen um 2,1 Prozent


Die deutschen Staatsschulden sind im dritten Quartal vergangenen Jahres um 2,1 Prozent gestiegen.

Bund, Länder, Gemeinden - Deutsche Staatsschulden steigen um 2,1 Prozent
Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, beliefen sich die Schulden von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung auf rund 2609 Milliarden Euro. Besonders stark stiegen die Verbindlichkeiten des Bundes. Ein Grund dafür ist das Sondervermögen Bundeswehr.
Unter den Bundesländern verzeichnet Baden-Württemberg mit 8,7 Prozent den stärksten Anstieg der Schulden. Dies liegt den Angaben zufolge unter anderem der Kapitalerhöhung bei EnBW, der Energieversorger, an dem das Land knapp zur Hälfte beteiligt ist. Im Ländervergleich hat Niedersachsen seine Schulden prozentual am stärksten reduziert.
Diese Nachricht wurde am 21.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.