Im BSW gibt es Medienberichten zufolge Überlegungen zu einer gemeinsamen Abstimmung mit der AfD. Eine Mehrheit gilt dennoch als unwahrscheinlich. Die regierende SPD von Ministerpräsident Woidke strebt ein Bündnis mit der CDU an.
Woidke hatte die bisherige Regierungskoalition mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht am Dienstag aufgekündigt, nachdem mehrere BSW-Abgeordnete Fraktion und Partei verließen. Die Koalition verlor dadurch ihre Mehrheit im Landtag. Nach dem Austritt von Finanzminister und Vize-Ministerpräsident Crumbach erklärten auch Verkehrsminister Tabbert und Gesundheitsministerin Müller, dass sie das BSW verlassen. Ihre Arbeit wollen sie zunächst weiterführen.
Woidke will kommende Woche mit der CDU sprechen
Woidke kündigte im Interview mit den "Potsdamer Neuesten Nachrichten" an, er wolle in der kommenden Woche ein erstes Gespräch mit der CDU-Spitze führen.
"Wir müssen uns erst in der SPD sortieren, solche Verhandlungen brauchen ja eine gewisse Vorbereitung: Inhalte, Personal, Arbeitsgruppen, die Einbindung der Mitglieder muss geklärt sein." Zu Gesprächen mit der CDU äußerte sich Woidke zuversichtlich, einen klaren Zeitplan nannte er aber nicht.
"Wir müssen uns erst in der SPD sortieren, solche Verhandlungen brauchen ja eine gewisse Vorbereitung: Inhalte, Personal, Arbeitsgruppen, die Einbindung der Mitglieder muss geklärt sein." Zu Gesprächen mit der CDU äußerte sich Woidke zuversichtlich, einen klaren Zeitplan nannte er aber nicht.
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Diese Nachricht wurde am 09.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
