Angeklagt ist ein 19-jähriger Syrer, der als anerkannter Flüchtling in Deutschland war. Er soll einen Touristen aus Spanien mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass er die Tat im Namen der Terrormiliz IS begangen hat. Die Bundesanwaltschaft wirft dem Angeklagten versuchten Mord, gefährliche Körperverletzung und versuchte Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung vor.
Das Holocaust-Mahnmal in Berlin erinnert an die rund sechs Millionen von den Nationalsozialisten ermordeten Juden. Nach Polizeiangaben hat der Angeklagte damals ausgesagt, dass er Juden töten wollte und sich deshalb für das Mahnmal als Tatort entschieden habe.
Diese Nachricht wurde am 20.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
