Man sei zutiefst schockiert über die eklatante Verwendung von Gewalt durch die USA gegen einen souveränen Staat und dessen Präsidenten und verurteile dies aufs Schärfste, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua einen Sprecher des Außenministeriums in Peking. Solche hegemonialen Handlungen der USA verstießen schwerwiegend gegen das Völkerrecht und die Souveränität Venezuelas und bedrohten Frieden und Sicherheit in Lateinamerika und der Karibik, hieß es weiter. Auch Russland und der Iran verurteilten den US-Militäreinsatz. Die drei Staaten gehören zu den Verbündeten Venezuelas.
Mehrere europäische Staats- und Regierungschefs forderten einen geordneten Machtwechsel. Bundeskanzler Merz warnte in einer Kurzmitteilung vor politischer Instabilität in dem südamerikanischen Staat. Maduro habe sein Land ins Verderben geführt, jetzt benötige es eine durch Wahlen legitimierte Regierung. Ähnlich äußerte sich der britische Premierminister Starmer. Frankreichs Präsident Macron sprach sich dafür aus, dass der Oppositionspolitiker González einen friedlichen Machtwechsel anführen sollte.
Diese Nachricht wurde am 04.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
